Florfliegenlarven gegen Blattläuse u.a. 150 Stück ArtNr.: 960

lieferbar in 1-5 Tagen
Eine eigene Entwicklung von Sautter & Stepper ist die MC (Multizellenverband) 500. Hierbei handelt es sich um eine Pappwabe, deren Zellen mit je einer Florfliegenlarve besetzt sind. Diese "Einzelzimmer" sind notwendig, damit sich die räuberischen Larven nicht schon während des Transportes gegenseitig auffressen.

Zudem ist jede Zelle mit einem Futtervorrat bestückt. Der Zellverband ist mit einer feinen Gaze abgeklebt, der bei der Freilassung Stück für Stück abgezogen wird. Die Florfliegenlarven brauchen dann nur noch über dem Pflanzenbestand ausgeklopft werden. Bei Einzelpflanzen hat sich das Ausklopfen auf ein Küchkrepp bewährt, das dann vorsichtig auf die Pflanzen gelegt wird.

Die Nützlinge erreichen den Einsatzort im gefräßigen L2 Stadium. Da sie aber dämmerungsaktiv sind, kann man sie tagsüber nur schwer finden. Je nach Temperatur und Nahrungsangebot dauert die Entwicklung bis zur Verpuppung ca. 2-3 Wochen. Nach weiteren 2 Wochen schlüpft dann eine erwachsene Florfliege. Diese ernährt sich jedoch lediglich von Honigtau und fliegt meist aus dem Gewächshaus/Wintergarten ins Freie, so daß bei einem erneuten Befall der Einsatz wiederholt werden muß.

Die Larven der Florfliegen haben ein sehr großes Beutespektrum. Dazu gehören:

- Blattläuse
- Thrips
- Spinnmilben
- Raupen
- Woll-/ Schmierläuse

Die Ansprüche der Florfliegen sind verglichen mit anderen Nützlingen relativ bescheiden. Sie arbeiten bereits ab 12 Grad Celsius und auch trockene Luft schränkt ihre Aktivität kaum ein.
Chrysoperla carnea (Florfliegenlarven) zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen, Zitrusschmierläusen u.a


Erst am Ausbringungsort öffnen!
Nicht bei starker Sonneneinstrahlung ausbringen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Gekühlt (8-12°C) kurzzeitig lagerbar!

So wird‘s gemacht:

Gehen Sie mit der ungeöffneten Wabe in die Kultur.
Verteilen Sie etwa 2/3 der Gesamtmenge gleichmäßig auf die Befallsherde. Den Rest verteilen Sie auf benachbarte Pflanzen.
Ziehen Sie das Gewebe der Wabe nur so weit ab, wie Sie Florfliegenlarven für die Befallsstelle benötigen (1 cm = ca. 25 Larven).
Halten Sie die Wabe mit den offenen Zellen nach unten zur Pflanze und klopfen Sie die Larven kräftig aus. Um ein Durchrieseln der Nützlinge auf glatten Blättern oder bei geringem Blattwerk zu verhindern, vor der Ausbringung feuchtes Küchenkrepp flach auf die Pflanzen auslegen.
Die leere Wabe und ggf. das Küchenkrepp sollte ca. 3 Tage in der Kultur verbleiben, damit alle Florfliegenlarven in den Bestand überwechseln.
Wiederholen Sie den Einsatz je nach Befallsdruck im Abstand von etwa zwei Wochen, da sich die Nützlinge nicht im Bestand vermehren.

Inhalt: Florfliegen (aktives Larvenstadium), Trägermaterial (Wabe aus Pappe, darin Nahrung für die Nützlinge).
Klima: optimal 22-25°C; kritisch <5°C, >35°C.
Empfehlung: bei starkem Schädlingsbefall mit speziellen Nützlingen kombinieren! Adulte Florfliege ist nicht räuberisch (ernährt sich von Honigtau). Florfliegenlarven sind nachtaktiv, daher schwer auffindbar.


Florfliegenlarven reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen.
schreibt
Die Bekämpfung von Woll- und Schmierläusen war mit den Florfliegenlarven ein voller Erfolg. Eine Wiederholung der Anwendung nach ca. 4 Wochen ist zu empfehlen.
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten