Transeius montdorensis jagt aktiv auf der Blattunterseite und erbeutet bevorzugt:
Thripse (v. a. junge Larvenstadien)
Weiße Fliege (Eier & junge Larven)
Falsche Spinnmilben
Pocken‑ und Weichhautmilben
Durch das Anstechen und Aussaugen der Beute wird der Entwicklungszyklus der Schädlinge zuverlässig unterbrochen. Die Raubmilbe kann sich zusätzlich von Pollen ernähren – ein großer Vorteil in Kulturen wie Paprika, da sie sich dort früh etablieren kann.
Optimale Einsatzbedingungen
Temperatur: 20–32 °C
Unter 15 °C: kaum aktiv
Luftfeuchtigkeit: ideal über 70 %
Unter guten Bedingungen legt ein Weibchen etwa 2 Eier pro Tag und sorgt so für eine stabile Population.
2 Tüten für 1qm bzw. 15 Tüten reichen für 30qm
Vorteile gegenüber den anderen Raubmilben:
Sehr hohe Aktivität und schnelle Etablierung
Frisst Thrips-Larven, Weiße Fliege (Eier & junge Larven), Spinnmilben, Pockenmilben, Weichhautmilben
Kann sich von Pollen ernähren
Optimal bei 20–32 °C
Legt ca. 2 Eier/Tag → stabile Population
Funktioniert präventiv und kurativ