Aphidius colemani 500 Stck. ArtNr.: 942

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Das Wirtsspektrum von Aphidius colemani umfasst zahlreiche Blattlausarten. Ein sehr guter Bekämfungserfolg wird erzielt bei der Grünen Gurkenblattlaus (Aphis gossypii) sowie der Grünen Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) und eine gute Parasitierung bei der Gefleckten Kartoffelblattlaus (Aulacorthum solani) und der Grünstreifigen Kartoffelblattlaus (Macrosiphum euphorbiae). Da auch versteckt sitzende Blattläuse hervorragend aufspürt werden, ist dieser Nützling für einen frühen vorbeugenden Einsatz und beim Auftreten einzelner Blattläuse bestens geeignet.

Die adulte Aphidius colemani ist mit 2-3 mm etwa halb so groß wie A. ervi. Kopf und Thorax sind schwarz und der Hinterleib braun gefärbt. In ihrem einwöchigen Leben kann ein Weibchen mehr als 200 Blattläuse parasitieren, die mit je einem Ei belegt werden. Nach 1-2 Tagen schlüpft die Larve, ernährt sich vom Innern der Blattlaus und durchläuft mehrere Larvenstadien, bevor sie sich nach etwa 10 Tagen in der ausgefressenen Blattlaushülle verpuppt. Diese mumifizierten Blattläuse sind leicht an ihrer aufgeblasenen, kugeligen Gestalt und ihrer gold-bronzefarbenen Färbung zu erkennen. Nach weiteren 5 Tagen schlüpft die adulte Schlupfwespe durch ein kreisrundes Loch und beginnt sofort wieder mit der Parasitierung neuer Blattläuse.
Aphidius colemani hat geringe Ansprüche an Temperatur (>15 Grad) und Luftfeuchte, wie auch A. ervi. Im Gegensatz zur Räuberischen Gallmücke (Aphidoletes aphidimyza) sind beide Schlupfwespen in ihrer Entwicklung von der Tageslänge unabhängig. Zur erfolgreicheren Bekämpfung sollten beide Aphidius-Arten zusammen eingesetzt werden.
Aphidius colemani (Schlupfwespe) zur Bekämpfung von Blattläusen

Erst am Ausbringungsort öffnen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Auch gekühlt (8-12°C) nur kurzzeitig lagerbar!

So wird‘s gemacht:

Gehen Sie mit dem Behälter in die Kultur.
Setzen Sie das Röhrchen einmal kräftig auf, damit bereits geschlüpfte Tiere zu Boden fallen.
Öffnen Sie das Röhrchen und stellen oder hängen Sie jeweils eines an einen zentralen, schattigen, vor Ameisen und Gießwasser geschützten Platz.
Bei vorsichtiger Vorgehensweise können Sie den Inhalt auch auf mehrere Behältnisse aufteilen und diese im Bestand gleichmäßig verteilen. Hierfür empfehlen wir Ihnen unsere BioBox.
Die geöffneten Röhrchen sollten mindestens 10 Tage in der Kultur verbleiben, damit alle Schlupfwespen schlüpfen können.
Wiederholen Sie den Einsatz je nach Kultur und Schädlingsbefall in kurzzeitigen Abständen.

Inhalt: Schlupfwespen verpuppt in Blattlausmumien, bereits geschlüpfte Tiere.
Schlupf: innerhalb 5-8 Tage.
Klima: optimal 20-24°C; kritisch <15°C, >30°C, Anwesenheit von Ameisen.
Empfehlung: ggf. zusätzlich Ameisenbekämpfung durchführen.


Schlupfwespen reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen.
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