Phasmarhabditis californica 2.0
Der Einsatz von Nematoden zur biologischen Bekämpfung von Trauermücken und Dickmaulrüsslern hat sich bereits bestens bewährt. Zur biologischen Schneckenbekämpfung stehen auch die Nematoden Phasmarhabditis californica zur Verfügung. Diese Nematoden sind mit Steinernema und Heterorhabditis nahe verwandt, und auch die Wirkungsweise ist sehr ähnlich.
Die Nematoden dringen über die Mantelhöhle in die Schnecke ein. Dort sondern Sie ein Bakterium ab, das die Schnecke zersetzt. Dieser Vorgang wird durch das Anschwellen des Mantels deutlich sichtbar. Die Nematoden ernähren sich von der zersetzten Schnecke und vermehren sich auch darin. Dieser Vorgang dauert etwa 6-10 Tage, wobei die Schnecken bereits nach den ersten 3 Tagen ihre Fraßaktivität einstellen.
Wissenswertes zur Schneckenbekämpfung mit Nematoden:
- Ausbringung erst ab 5 Grad Bodentemperatur möglich, optimal 10-25 Grad
- das Substrat sollte bei der Anwendung und auch 1-2 Wochen danach feucht gehalten werden
- bei einer Aussaat oder Neupflanzung Nematoden bereits 3-4 Tage vorher ausbringen
- tolerant gegen Molluskizide wie Metaldehyd oder Methiocarp
Phasmarhabditis sind nur gegen Nacktschnecken einsetzbar, insbesondere Ackerschnecken (Deroceras reticulatum) werden gut bekämpft; die häufig im Garten vorkommende Wegschnecke (Arion spec.) sollte mit doppelter Aufwandmenge bekämpft werden!
Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) und andere Gehäuseschnecken werden nicht erfasst.
Die Nematoden werden in Tonmineral geliefert, welches in Wasser aufgelöst und gegossen wird.
Lagerung ungeöffnet bei 4-8 Grad bis zu 1 Woche möglich.
Anwendung durch gießen oder spritzen.
Der Einsatz von Nematoden zur biologischen Bekämpfung von Trauermücken und Dickmaulrüsslern hat sich bereits bestens bewährt. Zur biologischen Schneckenbekämpfung stehen auch die Nematoden Phasmarhabditis californica zur Verfügung. Diese Nematoden sind mit Steinernema und Heterorhabditis nahe verwandt, und auch die Wirkungsweise ist sehr ähnlich.
Die Nematoden dringen über die Mantelhöhle in die Schnecke ein. Dort sondern Sie ein Bakterium ab, das die Schnecke zersetzt. Dieser Vorgang wird durch das Anschwellen des Mantels deutlich sichtbar. Die Nematoden ernähren sich von der zersetzten Schnecke und vermehren sich auch darin. Dieser Vorgang dauert etwa 6-10 Tage, wobei die Schnecken bereits nach den ersten 3 Tagen ihre Fraßaktivität einstellen.
Wissenswertes zur Schneckenbekämpfung mit Nematoden:
- Ausbringung erst ab 5 Grad Bodentemperatur möglich, optimal 10-25 Grad
- das Substrat sollte bei der Anwendung und auch 1-2 Wochen danach feucht gehalten werden
- bei einer Aussaat oder Neupflanzung Nematoden bereits 3-4 Tage vorher ausbringen
- tolerant gegen Molluskizide wie Metaldehyd oder Methiocarp
Phasmarhabditis sind nur gegen Nacktschnecken einsetzbar, insbesondere Ackerschnecken (Deroceras reticulatum) werden gut bekämpft; die häufig im Garten vorkommende Wegschnecke (Arion spec.) sollte mit doppelter Aufwandmenge bekämpft werden!
Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) und andere Gehäuseschnecken werden nicht erfasst.
Die Nematoden werden in Tonmineral geliefert, welches in Wasser aufgelöst und gegossen wird.
Lagerung ungeöffnet bei 4-8 Grad bis zu 1 Woche möglich.
Anwendung durch gießen oder spritzen.
Bewertungen
PC Nemaslug-Nematoden gegen Schnecken 30 Mio. für 100m²
Das Frühjahr '24 war in unserer Gegend ausgesprochen feucht und mild - ideale Bedingungen...
Kerstin schreibt
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Das Frühjahr '24 war in unserer Gegend ausgesprochen feucht und mild - ideale Bedingungen für die Schneckenzucht. Mitte April habe ich die mir bekannten Brutstellen und beliebte Verstecke der Schnecken mit diesen Nematoden behandelt. Während die Schnecken in den anderen Gärten unserer Kleingartenanlage die Beete radikal leer gefressen haben, habe ich Kohl und Bohnen geerntet. Es waren immer noch reichlich Schnecken da, aber nicht die Massen, die meine Gartennachbarn zur Verzweiflung getrieben haben. Ein vollständiges Ausrotten ist ja aber auch gar nicht erwünscht.